Warum rauchen Menschen?

War­um rau­chen Men­schen? Für Kin­der und oft auch erwach­se­ne Nicht­rau­cher ist dies ein Rät­sel. Das Rau­chen rui­niert die Gesund­heit, ist teu­er, kos­tet Zeit und riecht nicht gut. War­um tun psy­chi­sche gesun­de Men­schen sich das an?

Die­ser Arti­kel gibt eine drei­tei­li­ge Ant­wort auf die Fra­ge. Die Psy­cho­lo­gie der Sucht beruht auf nor­ma­len mensch­li­chen Bedürf­nis­sen. Wenn man das ver­steht, erscheint das Rau­chen nicht mehr rät­sel­haft.

Men­schen rau­chen, …

  1. … weil sie durch Beob­ach­tung gelernt haben, das Rau­chen als Opti­on wahr­zu­neh­men,
  2. … weil der Tabak­rauch psy­chi­sche Bedürf­nis­se befrie­digt und
  3. … weil sie süch­tig sind.

In den fol­gen­den Abschnit­ten gehe ich auf jeden der drei Grün­de genau­er ein.

Warum rauchen Menschen? Frau mit Zigarette
Wenn man sich die Details ansieht, ist nicht schwer zu ver­ste­hen, war­um Men­schen rau­chen

Soziales Lernen: Warum fangen Menschen an, zu Rauchen?

Bevor es für uns in Fra­ge kommt, mit dem Rau­chen anzu­fan­gen, sehen wir ande­re Men­schen dabei. Je häu­fi­ger das geschieht, des­to mehr erscheint es uns als etwas Nor­ma­les. Damit akzep­tie­ren wir auch die Idee, dass es Vor­tei­le hat oder Spaß macht.

Das Ler­nen durch Beob­ach­tung und Nach­ah­mung spielt für Men­schen gene­rell eine wich­ti­ge Rol­le. Dies trifft beson­ders auf die Jah­re des Her­an­wach­sens zu.

Rauchender Vater mit Kind
Kin­der von Rau­chern fan­gen häu­fi­ger selbst an zu Rau­chen

Dem­entspre­chend begin­nen die meis­ten Rau­che­rin­nen und Rau­cher früh. Im Jahr 2009 lag das durch­schnitt­li­che Ein­stiegs­al­ter der Rau­cher über 30 bei rund 17 Jah­ren.1

Kin­der und Jugend­li­che sind aus zwei Grün­den beson­ders gefähr­det. Ers­tens sind sie beein­fluss­ba­rer als Erwach­se­ne, weil sie noch mehr ler­nen müs­sen und in ihrer Per­sön­lich­keit weni­ger gefes­tigt sind. Das Gehirn ent­wi­ckelt sich noch und durch­läuft dabei beson­ders sen­si­ble Pha­sen. Wer mit 14 Jah­ren oder in noch jün­ge­rem Alter mit dem Rau­chen anfängt, trägt sta­tis­tisch das größ­te Risi­ko, süch­tig zu wer­den.2

Zwei­tens den­ken Her­an­wach­sen­de weni­ger lang­fris­tig. Sie kön­nen sich die Gefah­ren des Rau­chens noch nicht recht vor­stel­len. In einer Befra­gung bezeich­ne­ten nur 30 Pro­zent der rau­chen­den Jugend­li­chen das Rau­chen als “sehr schäd­lich“.3

Für Kin­der sind die Eltern wich­ti­ge Vor­bil­der, in der Puber­tät haben die Gleich­alt­ri­gen gro­ßen Ein­fluss. Bei­des zeigt sich im Rauch­ver­hal­ten. Bereits Klein­kin­der ahmen rau­chen­de Eltern nach, zum Bei­spiel mit Bunt­stif­ten. Kin­der von Rau­chern wer­den mit einer erhöh­ten Wahr­schein­lich­keit spä­ter selbst zu Rau­chern.

Auch die Dar­stel­lung rau­chen­der Cha­rak­te­re in Fil­men führt zu einer höhe­ren Rau­cher­quo­te unter jugend­li­chen Zuschau­ern.

Die Anzahl rau­chen­der Freun­de wirkt sich eben­falls auf die Wahr­schein­lich­keit aus, dass ein Jugend­li­cher selbst raucht. Das Rau­chen erfüllt bei Jugend­li­chen ver­schie­de­ne sozia­le Funk­tio­nen. Es ist ein Mit­tel der Iden­ti­täts­bil­dung, das Rei­fe, Rebel­li­on, Abgren­zung und Zuge­hö­rig­keit sym­bo­li­siert. Es kann eine Art Mut­pro­be sein: Bei Rau­chern sind Per­sön­lich­keits­merk­ma­le wie Extra­ver­si­on (Gesel­lig­keit), Impul­si­vi­tät und Aben­teu­er­lust (“Sen­sa­ti­on See­king“) stär­ker aus­ge­prägt.

Sozia­les Ler­nen fin­det nicht im luft­lee­ren Raum statt. Wir ler­nen auch die Kon­tex­te, in denen Men­schen zur Ziga­ret­te grei­fen. Wann raucht man und zu wel­chem Zweck? Oft geht es dabei um Ent­span­nung. Pro­mi­nen­te Bei­spie­le sind die Ziga­ret­ten­pau­se und das Rau­chen beim Ein­tref­fen schlech­ter Nach­rich­ten.

Tat­säch­lich ist Stress ein wich­ti­ger Fak­tor, der zur Anzie­hungs­kraft des Rau­chens bei­trägt. Dar­um geht es im fol­gen­den Abschnitt.

Die Wirkung des Tabakrauchs gegen Stress und Unruhe

Das in Ziga­ret­ten ent­hal­te­ne Niko­tin wirkt zusam­men mit ande­ren Che­mi­ka­li­en auf das Gehirn, indem es die Aus­schüt­tung ver­schie­de­ner Neu­ro­trans­mit­ter ver­ur­sacht. Dies sind Boten­stof­fe, die Ner­ven­zel­len ver­wen­den, um Rei­ze wei­ter­zu­ge­ben. Die Gefühls­la­ge und geis­ti­ge Leis­tungs­fä­hig­keit ver­än­dern sich vor­über­ge­hend zum Bes­se­ren.

Der Tabak­rauch sti­mu­liert fol­gen­de Neu­ro­trans­mit­ter und posi­ti­ven Wir­kun­gen:

  • Sero­to­nin, Beta-Endor­phin, GABA: Wir­ken beru­hi­gend, mil­dern Ängs­te und Unru­he
  • Nor­ad­re­na­lin: Macht wach, unter­drückt Appe­tit
  • Ace­tyl­cho­lin: Macht wach, stei­gert die geis­ti­ge Leis­tungs­fä­hig­keit
  • Dopa­min: Ver­mit­telt ein Gefühl von Sinn und Erfolg (Beloh­nungs- und Moti­va­ti­ons­sys­tem), unter­drückt Appe­tit
  • Glut­amat: Unter­stützt Lern­ver­mö­gen und Erin­ne­rung4

Die­se Wir­kun­gen des Tabaks gegen Stress und Unru­he bil­den zusam­men einen der wich­tigs­ten Grün­de, war­um Men­schen rau­chen. Dies zei­gen ver­schie­dens­te Daten zur Ver­brei­tung des Rau­chens unter ver­schie­de­nen Bevöl­ke­rungs­grup­pen.

Stress
Das Rau­chen lin­dert Stress und inne­re Unru­he

Menschen mit niedrigem Sozialstatus rauchen mehr

Das Rau­chen ist unter Men­schen mit einem nied­ri­gen sozia­len Sta­tus stär­ker ver­brei­tet als unter sol­chen mit hohem sozia­lem Sta­tus.5 Unter ers­te­ren rau­chen 40 Pro­zent, unter Letz­te­ren nur 10 Pro­zent. In die Bestim­mung des sozia­len Sta­tus flie­ßen hier der Bil­dungs­grad, der Beruf und das Ein­kom­men ein.

Die­se sozia­le Ver­tei­lung des Rau­chens zeich­net sich schon im Jugend­al­ter ab. Schü­ler von Gym­na­si­en rau­chen weni­ger als sol­che, die eine Haupt‑, Real- oder Gesamt­schu­le besu­chen. Unter den Gym­na­si­as­ten rau­chen vor dem 10. Schul­jahr 5,3 Pro­zent. In der­sel­ben Alters­grup­pe rau­chen 8,7 Pro­zent der Haupt‑, 14,1 Pro­zent der Real- und 10,7 Pro­zent der Gesamt­schü­ler.

Danach öff­net sich die Sche­re wei­ter. Unter Gym­na­si­as­ten der Sekun­dar­stu­fe II rau­chen mit 22,6 Pro­zent nur halb so vie­le wie unter gleich­alt­ri­gen Aus­zu­bil­den­den, Erwerbs­tä­ti­gen und Arbeits­lo­sen. Bei die­sen sind es 43,6 bis 45,4 Pro­zent!

Auch im Berufs­le­ben sehen wir deut­lich, dass Men­schen mit nied­ri­gem Sozi­al­sta­tus und ent­spre­chend grö­ße­rer Unsi­cher­heit häu­fi­ger rau­chen. Zunächst ein­mal ist der Rau­cher­an­teil unter Arbeits­lo­sen höher als unter Erwerbs­tä­ti­gen.

Bei Letz­te­ren wie­der­um rau­chen Men­schen in manu­el­len und ein­fa­chen Dienst­leis­tungs­be­ru­fen häu­fi­ger als die in qua­li­fi­zier­ten und aka­de­mi­schen Beru­fen.

Bei den Frau­en rau­chen die Apo­the­ke­rin­nen und Ärz­tin­nen am wenigs­ten, die Alten- und Kran­ken­pfle­ge­rin­nen am meis­ten.

Den kleins­ten Rau­cher­an­teil bei den Män­nern haben mit 13 Pro­zent die Leh­rer, gefolgt von Inge­nieu­ren und Land­wir­ten. Am meis­ten rau­chen die Möbel­pa­cker mit 85 Pro­zent. In ein­fa­chen Dienst­leis­tungs- und Hand­werks­be­ru­fen liegt der Anteil meist bei um die 50 Pro­zent.

Die grö­ße­re Anzie­hungs­kraft der Ziga­ret­ten für Men­schen mit nied­ri­gem Sozi­al­sta­tus zeigt sich auch in der Häu­fig­keit des Auf­hö­rens. In der Unter­schicht haben es im Alter zwi­schen 30 und 39 Jah­ren 23 Pro­zent der Rau­cher geschafft, mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren. In der Mit­tel­schicht sind es 28, in der Ober­schicht 40 Pro­zent.

Menschen mit psychischen Problemen rauchen mehr

Der Blick auf psy­chi­sche Stö­run­gen und Krank­hei­ten ergibt ein ähn­lich ein­deu­ti­ges Bild. Men­schen, die stär­ker belas­tet sind, rau­chen mit höhe­rer Wahr­schein­lich­keit. Sie wer­den eher süch­tig und haben es schwe­rer, auf­zu­hö­ren. Stu­di­en wei­sen dies nach für:

  • Depres­si­ve Sym­pto­me und schwe­re Depres­sio­nen
  • Angst­stö­run­gen
  • Post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­stö­run­gen
  • Schi­zo­phre­nie6

Zudem kon­su­mie­ren Rau­cher häu­fi­ger auch ande­re Dro­gen als der Durch­schnitt. Bereits Alko­hol­süch­ti­ge rau­chen deut­lich häu­fi­ger. Unter den Haschisch- und Hero­in­kon­su­men­ten steigt der Rau­cher­an­teil auf bis zu 90 Pro­zent.7

Menschen mit negativen Kindheitserfahrungen rauchen mehr

Wie stark gehen bestimm­te Pro­ble­me im Erwach­se­nen­le­ben auf nega­ti­ve Kindheits­erfahrungen zurück? Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich ein For­schungs­zweig der Psy­cho­lo­gie.

Im Jahr 2017 erschien eine Meta-Ana­ly­se ent­spre­chen­der Stu­di­en.8 Eine Meta-Ana­ly­se führt vie­le Stu­di­en zusam­men, um eine Art Gesamt­ergeb­nis der For­schung zu ermit­teln. In die­sem Fall kamen Daten von 253.719 befrag­ten Per­so­nen zusam­men.

Zu den erfass­ten Kindheits­erfahrungen gehör­ten Miss­hand­lung, Dro­gen­miss­brauch, sexu­el­ler Miss­brauch, geis­ti­ge Krank­heit, Gewalt und eini­ge ande­re. Die Fra­ge war, ob eine stär­ke­re Belas­tung der Kind­heit mit sol­chen Fak­to­ren es wahr­schein­li­cher macht, dass spä­ter eine Rei­he von Krank­hei­ten und Pro­ble­men auf­tre­ten. Geprüft wur­den unter ande­rem Über­ge­wicht, Dia­be­tes, Depres­sio­nen, Dro­gen­miss­brauch, Gewalt­tä­tig­keit – und das Rau­chen.

Das Ergeb­nis: Per­so­nen mit vier oder mehr nega­ti­ven Kindheits­erfahrungen wer­den spä­ter 2,7‑mal so häu­fig zu Rau­chern wie Men­schen ohne sol­che Belas­tung. Beim Gebrauch ille­ga­ler Dro­gen steigt die Gefähr­dung sogar auf das 5,2‑Fache, bei Alko­hol­miss­brauch auf das 6,8‑Fache.9

Sucht: Warum es so schwer ist, mit dem Rauchen aufzuhören

Ziga­ret­ten kön­nen eine star­ke Sucht­wir­kung ent­fal­ten. Trotz­dem wird nicht jeder süch­tig, der sie pro­biert. Die obi­gen Daten erklä­ren wenigs­tens teil­wei­se, war­um die Sucht bei man­chen zuschlägt: weil bei ihnen die anti­de­pres­si­ve Wir­kung des Tabak­rauchs auf unbe­frie­dig­te Bedürf­nis­se trifft. Beim Aus­pro­bie­ren macht es klick und es ent­steht der Wunsch, das Erleb­nis zu wie­der­ho­len.

Durch meh­re­re Wie­der­ho­lun­gen wird das Rau­chen zur Gewohn­heit. Es wird zur Stan­dard­me­tho­de, mit bestimm­ten Bedürf­nis­sen und Situa­tio­nen umzu­ge­hen. Das Gehirn spe­zia­li­siert sich auf sie und ver­liert ande­re Mög­lich­kei­ten aus dem Blick.

Kreislauf
Ein Kreis­lauf aus Stre­ben und Befrie­di­gung: Sucht simu­liert Lebens­sinn

Wie bei ande­ren Süch­ten ist hier­für unser Moti­va­ti­ons­sys­tem ver­ant­wort­lich. Wenn wir an etwas den­ken, das für uns attrak­tiv ist und das wir haben wol­len, schüt­tet das Sys­tem Dopa­min aus. Dies signa­li­siert uns auf emo­tio­na­ler Ebe­ne, dass die­ses Etwas erstre­bens­wert und gut für uns ist. So sorgt das Gehirn dafür, dass wir uns um Din­ge bemü­hen, die unse­re Bedürf­nis­se befrie­di­gen.

Im Fall der Sucht gerät die­ses Sys­tem auf die schie­fe Bahn. Es schießt sich auf Zie­le ein, die für den Moment Befrie­di­gung ver­spre­chen. Mit jeder Wie­der­ho­lung prägt sich dem Moti­va­ti­ons­sys­tem tie­fer ein, dass dies ein gutes, erstre­bens­wer­tes Ziel sei.

Je häu­fi­ger wir auf unse­re Bedürf­nis­se mit Sucht­ver­hal­ten ant­wor­ten, des­to mehr ent­wi­ckeln wir einen Tun­nel­blick. Schließ­lich ist nur noch die­se Ant­wort sicht­bar. Der Griff zur Ziga­ret­te beim Erle­ben von Stress (und bei Dut­zen­den ande­ren Anläs­sen) wird zum Auto­ma­tis­mus. Wir ver­lie­ren alter­na­ti­ve Mög­lich­kei­ten, unse­re Gefüh­le zu regu­lie­ren, aus dem Blick­feld.10

Des­halb ist es so wich­tig, einen Lebens­sinn und Zie­le zu haben, wenn man mit dem Rau­chen auf­hö­ren will. Der Kreis­lauf der Sucht­be­frie­di­gung ist eine Simu­la­ti­on von sinn­vol­len Zie­len und Erfolg. Die­se Simu­la­ti­on durch ech­te sinn­vol­le Zie­le zu erset­zen ist der bes­te Weg, dem Sucht­zir­kel zu ent­kom­men.

Unter Was ist Sucht? wird all dies aus­führ­li­cher erklärt.

Fazit: Grundbedürfnisse

So schäd­lich das Rau­chen auch ist – war­um Men­schen es tun, ist nicht schwer zu erklä­ren. In aller Kür­ze sieht der Sucht­pro­zess so aus:

Zuerst sieht man in sei­ner sozia­len Umge­bung ande­re beim Rau­chen, die es zu genie­ßen schei­nen. Ganz all­ge­mein bil­den die Ver­hal­tens­wei­sen ande­rer Men­schen das Mate­ri­al, aus dem wir unser eige­nes Leben ent­wer­fen. So bedarf es kei­ner kom­pli­zier­ten Erklä­rung, dass vie­le von uns es auch aus­pro­bie­ren. Man sagt uns, dass es unge­sund sei und sich nicht loh­ne. Aber die Leu­te tun es ja trotz­dem, und Taten sind immer über­zeu­gen­der als Wor­te.

Wir pro­bie­ren es also aus. Bei man­chen von uns beru­higt die Wir­kung des Tabak­rauchs einen Stress, der uns plagt, oder füllt vor­über­ge­hend eine quä­len­de Lee­re in uns. Und eigent­lich gibt uns das Gehirn hier das rich­ti­ge Signal: Wir soll­ten die­sen Stress und die­se Lee­re los­wer­den. Uns fehlt etwas. Nur ist das Rau­chen das fal­sche Mit­tel. Lei­der ist es das ein­zi­ge Mit­tel, das für uns so direkt greif­bar ist. Wir rau­chen also wei­ter.

Je häu­fi­ger wir rau­chen, des­to mehr wird das Rau­chen zur gewohn­heits­mä­ßi­gen, nor­ma­len Reak­ti­on auf die Bedürf­nis­se, die ihm zugrun­de lie­gen. Schließ­lich wird die­se Reak­ti­on zum Zwangs­ver­hal­ten und lässt mög­li­che Zie­le außer­halb der Sucht in unse­rer Wahr­neh­mung ver­blas­sen. Es scheint nur eine Sache zu geben, die uns hel­fen und Lin­de­rung ver­schaf­fen kann.

An die­sem Ver­ständ­nis von Sucht setzt der Rauch­frei­code an. Unter Was ist Sucht? ist genau­er aus­ge­führt, was einer Sucht psy­chisch zugrun­de liegt und wie sie ent­steht.

Unter Ver­ant­wor­tung über­neh­men fin­den Sie eine Metho­de, um Stress und Unru­he aus der Ver­gan­gen­heit hin­ter sich zu las­sen und sich attrak­ti­ve Zie­le zu set­zen. So dre­hen Sie der Sucht den Treib­stoff ab.

Unter Ent­zugs­er­schei­nun­gen lin­dern schließ­lich erfah­ren Sie, wie Sie Acht­sam­keit nut­zen kön­nen, um das Lei­den unter den Ent­zugs­er­schei­nun­gen dras­tisch zu redu­zie­ren.

Quellen

  1. Deut­sches Krebs­for­schungs­zen­trum (DKFZ) (2015): Tabakat­las Deutsch­land 2015, S. 37
  2. Jor­dan, Chloe J. und Ander­sen, Susan L. (2017): Sen­si­ti­ve peri­ods of sub­s­tan­ce abu­se: Ear­ly risk for the tran­si­ti­on to depen­dence. Deve­lop­men­tal Cogni­ti­ve Neu­ro­sci­ence 25, S. 30.
  3. Die­se und die nach­fol­gen­den Anga­ben: Deut­sche Haupt­stel­le für Sucht­fra­gen e.V. (DHS) (2013): Tabak­a­b­hän­gig­keit. Sucht­me­di­zi­ni­sche Rei­he, Band 2, S. 55ff.
  4. DKFZ (2008): Fak­ten zum Rau­chen. Niko­tin: Phar­ma­ko­lo­gi­sche Wir­kung und Ent­ste­hung der Abhän­gig­keit (PDF).
  5. Alle Daten zum Zusam­men­hang zwi­schen dem Rau­chen und dem Sozi­al­sta­tus: DHS, Tabak­a­b­hän­gig­keit, S. 14ff; DKFZ, Tabakat­las, S. 44ff.; Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZfGA) (2011): Der Tabak­kon­sum Jugend­li­cher und jun­ger Erwach­se­ner in Deutsch­land 2010. Ergeb­nis­se einer aktu­el­len Reprä­sen­ta­tiv­be­fra­gung und Trends.
  6. Bes­son, Mor­ga­ne und For­get, Benoît (2016): Cogni­ti­ve Dys­func­tion, Affec­tive Sta­tes, and Vul­nera­bi­li­ty to Nico­ti­ne Addic­tion: A Mul­ti­fac­to­ri­al Per­spec­tive. Fron­tiers in Psych­ia­try 7, S. 160.
  7. DHS, Tabak­a­b­hän­gig­keit, S. 36f.
  8. Karen Hug­hes u.a. (2017): The effect of mul­ti­ple adver­se child­hood expe­ri­en­ces on health: a sys­te­ma­tic review and meta-ana­ly­sis. Lan­cet Public Health.
  9. Aus­führ­lich zur Ent­ste­hung von Sucht­ver­hal­ten aus emo­tio­na­ler Ver­las­sen­heit in der Kind­heit: Maté, Gabor (2010): In the Realm of Hungry Ghosts. Clo­se Encoun­ters with Addic­tion.
  10. Lewis, Marc (2015): The Bio­lo­gy Of Desi­re. Why Addic­tion is not a Disea­se.

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